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TLLLR-Medieninformation 22/2021 Landwirtschaftliche Fortbildung startet zum 101. Mal


Die Fachschule für Agrarwirtschaft Stadtroda erhält zur Schuljahreseröffnung den Namen ‚Friedrich Gottlob Schulze‘.

Am 12. Oktober 2021 wird an der Fachschule für Agrarwirtschaft Stadtroda das Schuljahr feierlich eröffnet. In diesem Jahr beginnen 28 Fachschülerinnen und Fachschüler in der Fachrichtung Landwirtschaft eine zweijährige Fortbildung mit dem Ziel, sich zum/r „Staatlich geprüften Agrarbetriebswirt/in“ zu qualifizieren.

Sie werden auch dabei sein, wenn die Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Susanna Karawanskij, den Namenszug ‚Friedrich Gottlob Schulze‘ am modernen Fachschulgebäude enthüllt und damit einen Pionier der landwirtschaftlichen Fortbildung in Deutschland ehrt. Diese Namensgebung war ursprünglich bereits für das vergangene Jahr zum 100-jährigen Bestehen der Fachschule geplant.

Schulze legte unter anderem die Grundsteine für das universitäre Landwirtschaftsstudium in Deutschland und begründete in Thüringen eine Tradition in der landwirtschaftlichen Weiterbildung, der man sich auch in Stadtroda verpflichtet fühlt.
So wird - auf das fachliche Know-how aus der Berufsausbildung sowie die beruflichen Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten aufbauend - in Stadtroda eine sehr praxisnahe Fortbildung angeboten.
Neben den Lehrkräften werden auch Mitarbeiter:innen aus dem Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum in den Unterricht einbezogen. Es geht darum, das vorhandene Expertenwissen und neueste Erkenntnisse aus den verschiedenen Fachbereichen des TLLLR zu vermitteln.
Abgerundet wird die Weiterbildung nicht nur durch Veranstaltungen zu diversen Themen sondern auch durch den Weizencup, bei dem die Fachschüler:innen die erworbenen Kenntnisse auf praktischem Gebiet beweisen können. Die Besten dieses Wettbewerbs werden anlässlich der Schuljahreseröffnung ausgezeichnet.

Die Nachfrage nach Absolvent:innen der Stadtrodaer Fachschule ist übrigens deutlich größer als deren Anzahl. Die künftigen Führungskräfte, die in der Mehrzahl aus Thüringen kommen, können nach einer erfolgreichen Fortbildung fast sicher von einer Anstellung in einem Landwirtschaftsbetrieb ausgehen.

Hintergrund:

Insgesamt nehmen derzeit 72 Fachschüler:innen an der 2-jährigen Fachschulfortbildung in der Winterschulform (Mitte Oktober bis Mitte März) teil.
Zudem qualifizieren sich derzeit 15 Teilnehmer:innen im Vorbereitungskurs für die Prüfung zum/r Tierwirtschaftsmeister/in und 11 Teilnehmer:innen im Vorbereitungskurs für die Prüfung zum/r Landwirtschaftsmeister/in.

Im jährlich stattfindenden Weizencup, erstmals 2000/01, wetteifern die Fachschüler:innen in Teams um den höchsten Vergleichsdeckungsbeitrag bei der Produktion von Qualitätswinterweizen.
Sie bestimmen die produktionstechnischen Maßnahmen von der Sortenauswahl über die Düngung bis hin zu den Pflanzenschutzmaßnahmen selbst. Die Teams, die sich im Praktikum befinden, veranlassen die Maßnahmen über das Internet. Auf diese Weise erwerben die Fachschüler:innen handlungsorientiert Wissen und Können, wenden bereits vorhandene Kenntnisse an und beweisen unternehmerisches Geschick.

 

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