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Probenahme Düngemittelverkehrskontrolle

Düngemittel

Informationen

Aufgabe der Düngemittelverkehrskontrolle (DVK) ist es, durch die Kontrolle von mineralischen, organischen und organisch-mineralischen Düngemitteln, Wirtschaftsdüngern, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln Einfluss darauf zu nehmen, dass bei deren Anwendung der Boden und die Umwelt nicht beeinträchtigt werden und damit die von den Nutzpflanzen gewonnenen Erzeugnisse unbedenklich für die Gesundheit von Mensch und Tier sind.

Des Weiteren soll der Anwender (Landwirt, Gärtner, Kleinverbraucher) vor Täuschung und Benachteiligung beim Kauf von Düngemitteln geschützt werden. Es gilt, das europäische und nationale Düngerecht umzusetzen. Dazu bedarf es regelmäßiger und risikoorientierter Überprüfungen und Probenahmen in Unternehmen, die Düngemittel herstellen, handeln und anwenden.


Bewertungsgrundlagen in der DVK sind die Vorgaben der Düngemittelverordnung (DüMV) i. V. m. dem Düngegesetz (DüG). Mit den Kontrollanalysen werden neben den Gehalten an Nährstoffen auch deren Pflanzenverfügbarkeit (Löslichkeit) sowie die Kennzeichnungsschwellen und Grenzwerte für Schadstoffe wie Schwermetalle, Arsen sowie organische Schadstoffe (z. B. Dioxin) überprüft. Darüber hinaus sind in organischen sowie organisch-mineralischen Düngemitteln der Anteil an Steinen (< 10 mm) und Fremdstoffen (Altpapier, Glas, Metall, Karton, nicht abbaubare Kunststoffe) Prüfkriterium.

Alle organischen Düngemittel sowie Wirtschaftsdünger werden auf Salmonellenbefall getestet. Kontrolliert wird auch, ob der Inverkehrbringer in einer Warendeklaration u. a. Hinweise für eine Anwendung und Lagerung nach Fachrecht gegeben hat.

Die Kontrollen bei den Thüringer Herstellern konzentrieren sich auf Düngermischanlagen, Kalkproduzenten, Kompostier- und Biogasanlagen.

Die  Ergebnisse der Düngemittelverkehrskontrolle werden in den Jahresberichten des TLLLR zusammengefasst dargestellt.

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