Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt
Thüringer Wanderweg

Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE)

Die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) zielt darauf ab, die ländlichen Räume in ihrer Gesamtheit als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu erhalten. Sie baut maßgeblich auf den vorhandenen regionalen Ausgangsbedingungen und Potenzialen sowie dem Know-how der örtlichen Bevölkerung auf.
Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Sozial- und Kulturpartnern, verschiedenen Wirtschaftssektoren, insbesondere der Land- und Forstwirtschaft, und den Bürgerinnen und Bürgern. Diese kann innerhalb von Dörfern, Gemeinden und Kreisen, aber auch als interkommunale Kooperation über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg, stattfinden.

Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE)

Das TLLLR ist Bewilligungsbehörde für folgende Fördermaßnahmen der Richtlinie zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung und der Revitalisierung von Brachflächen (Förderrichtlinie ILE/REVIT):

  • LEADER: ist eine Fördermethode der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raums und setzt maßgeblich auf die eigenen Kräfte und Stärken in den Regionen. Durch Projekte im wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Bereich soll die eigenverantwortliche Entwicklung der Region gefördert werden.

  • Pläne für die Entwicklung ländlicher Gemeinden: ermitteln der tatsächlichen Entwicklungspotenziale des konkreten Dorfes bzw. der kleinen Stadt im Kontext interkommunaler Beziehungen und diese mithile eines Konzeptes zu verwirklichen.  

  • Dorferneuerung und Dorfentwicklung: unterstützt die Entwicklung vitaler Dörfer und Gemeinden. Neben einer nachhaltigen Verbesserung der Wohn-, Arbeits- und Lebensverhältnisse gehört dazu der Erhalt dörflicher Strukturen und historischer Bausubstanz.

  • Dem ländlichen Charakter angepasste Infrastrukturmaßnahmen: dienen dazu, ein multifunktionales Wegenetz im ländlichen Raum zu erhalten, zu pflegen und auszubauen.

  • Kleinstunternehmen der Grundversorgung: verbessern und sichern die Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung.

  • Einrichtungen für lokale Basisdienstleistungen: fördern die sozialen Dorfentwicklung. Vor allem die Aktivitäten zur Sicherstellung der Daseinsgrundfunktionen stehen hierbei im Mittelpunkt.

  • Revitalisierung von Brachflächen: dienen dazu, nicht genutzte, aber versiegelte Flächen und verfallende Gebäudekomplexe zurückzubauen oder zu sanieren.

  • 24-Stunden-Dorfläden: ermöglichen die Nahversorgung durch autonom und zeitunabhängig nutzbare Einrichtungen

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: