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Antragstellung für das EU-Schulprogramm Schuljahr 2020/2021 und Schuljahr 2021/2022

Teilnehmen können alle interessierten Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen.
Einrichtungen, die bereits im aktuellen Schuljahr am Programm teilnehmen, haben sich erneut zu bewerben.
Anträge nimmt das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum entgegen.

Ziel des EU-Schulprogrammes ist es, durch das regelmäßige Angebot die Kinder an eine gesunde Ernährung heranzuführen sowie Obst, Gemüse und Milch schmackhaft zu machen.

  • Bewerbungen für den Programmteil Milch sind ab 01.April 2021 für das künftige Schuljahr laufend möglich.
  • Die Bewerbung für eine Teilnahme an der Programmkomponente MILCH für das Schuljahr 2020/2021 ist nicht mehr möglich, da die zur Verfügung stehenden Fördermittel ausgeschöpft sind.
  • Für Anträge des Programmteils Obst ist der 01.05.2021 Antragsschluss.

Aktuelles Schuljahr 2020/21

Aussetzen der Belieferung mit Obst, Gemüse und Milch im Rahmen des EU-Schulprogramms

Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Schulen und Kitas im Land seit dem 16.12.2020 geschlossen. Wir weisen darauf hin, dass mit der Schließung ab 16.12.2020 bis zur Öffnung dieser Einrichtungen eine Versorgung mit Schulobst und –gemüse sowie mit Schulmilch (auch im Rahmen der Notbetreuung) nicht gefördert wird.

FAQ zur aktuellen Pandemiesituation

EU-Schulprogramm - Programmkomponente Obst und Gemüse

Im Schuljahr 2017/18 wurde mit der Zusammenlegung des EU-Schulobst- und -gemüseprogramms und des EU-Schulmilchprogramms das von der Europäischen Union geförderte Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch eingeführt und in dieser neuen Ausrichtung im Freistaat Thüringen fortgeführt.

Programminhalte

  • Durch ein regelmäßiges Angebot in Grund-, Gemeinschafts- und Förderschulen bzw. -zentren soll der Verzehr und die Akzeptanz von Obst und Gemüse bei Kindern erhöht werden. Eine kostenlose Extra-Portion Obst und Gemüse soll den Kindern gesunde Ernährung schmackhaft machen.
    Begleitende pädagogische Maßnahmen wie zum Beispiel Bauernhofbesuche oder thematische Projekttage sollen gleichzeitig das Wissen über die Produkte und deren Herkunft sowie die Kompetenzen der Kinder im Umgang mit den Produkten fördern.

  • Antragssteller für eine Förderung des Verzehrs von Obst und Gemüse (Fördergegenstand 2.1 der RL - SPOG) und für begleitende pädagogische Maßnahmen (Fördergegenstand 2.3 der RL – SPOG) sind die öffentlichen und privaten Schulträger. Vor einer Beantragung müssen die Schulträger durch die Bewilligungsstelle zugelassen werden.

    Eine Förderung der Öffentlichkeitsarbeit, Überwachung, Bewertung und flankierende Maßnahmen (Fördergegenstand 2.2 der RL – SPOG) kann nicht von den Einrichtungen oder den Schulträgern, sondern nur von den jeweiligen Projektträgern beantragt werden.

  • Die zugelassenen Schulträger wählen die Lieferanten für die interessierten Einrichtungen auf der Grundlage des öffentlichen Vergaberechts aus und schließen entsprechende Liefervereinbarungen mit Lieferanten. Die Schulträger erhalten die Förderung als sog. Beihilfe zur Erstattung für ihre förderfähigen Ausgaben gegenüber den Lieferanten.

    Alle interessierten Einrichtungen eines teilnehmenden Schulträgers werden regelmäßig von einem Lieferanten mit frischem Obst und Gemüse beliefert. Sie quittieren den Erhalt der Ware und nehmen ggf. die Portionierung an die Schülerinnen und Schüler vor.

    Um die Wirksamkeit des Programmes zu erhöhen, ist in den Einrichtungen mindestens eine begleitende pädagogische Maßnahme im Schuljahr durchzuführen und nachweislich zu dokumentieren.

  • Die Förderung zur Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit Obst und Gemüse (Fördergegenstand 2.1 der RL - SPOG) erfolgt als Projektförderung mit einem Festbetrag als nicht rückzahlbarer Zuschuss.

    Für begleitende pädagogische Maßnahmen erfolgt die Förderung als Anteilsfinanzierung in Höhe von max. 70 v. H.  der zuwendungsfähigen Ausgaben. Eine Vollfinanzierung wird gewährt, soweit die zuwendungsfähigen Ausgaben einen Betrag von 750 € pro Maßnahme nicht übersteigen.

  • Förderfähig ist die Abgabe von frischem Obst und Gemüse an Schülerinnen und Schüler an Grund-und Gemeinschaftsschulen der Klassenstufen 1 bis 4 sowie in allen Klassenstufen der Förderschulen und Förderzentren in Thüringen.

    Förderfähig sind ebenfalls die Ausgaben für begleitende pädagogische Maßnahmen, welche die geförderte Abgabe von Obst und Gemüse an Schülerinnen und Schüler didaktisch unterstützen.

    Detaillierte Angaben zum weiteren Ablauf des Antragsverfahrens entnehmen Sie unserem Merkblatt für diesen Fördergegenstand.

  • Förderfähige Produkte im Rahmen des EU-Schulprogrammes sind frisches und unverarbeitetes Obst und Gemüse entsprechend Anlage 1 der geltenden Förderrichtlinie.

    Von der Förderung ausgeschlossen sind die in Anhang V der Verordnung (EU) 1308/2013 aufgeführten Erzeugnisse, d. h. Produkte mit

    • zugesetztem Zucker,
    • zugesetztem Fett,
    • zugesetztem Salz,
    • zugesetztem Süßungsmittel.

    Die Verteilung von Obst- und Gemüsesäften ist gleichfalls nicht förderfähig.

  • Begleitende pädagogische Maßnahmen können u. a. sein:

    • Gesundes Schulfrühstück
    • Besuch Landwirtschaftlicher Betriebe / Gartenbaubetriebe
    • Schulgarten
    • Lehrplanbezogene Projekttage
    • AID Ernährungsführerschein
    • Klasse 2000

Wichtige Formulare und Merkblätter:

    • Merkblatt zur Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit Obst und Gemüse (PDF-Dokument)
    • Zulassungsantrag (PDF-Dokument / MS-Word) - Stand: 01/2019
      (= Antragsteller wird mit diesem Antrag auch für Förderung nach Nr. 2.3 der RL – SPOG zugelassen)
    • Änderungsantrag  (PDF-Dokument / MS-Word) - Stand: 10/2019
      Anlagen zum Änderungsantrag (MS-Excel) - Stand 10/2019
    • Auszahlungsantrag (PDF-Dokument / MS-Word) - Stand: 10/2019
      Belieferungsnachweis als Anlage zum Auszahlungsantrag (PDF-Dokument / MS-Excel) - Stand: 10/2019
    • Verwendungsnachweis (in Überarbeitung)
  • Förderung der Öffentlichkeitsarbeit, Überwachung, Bewertung und flankierender Maßnahmen (Nr. 2.2 der RL – SPOG)

Transparenzhinweise
Hinweise über die Veröffentlichung von Förderdaten

Erklärung Interessenkonflikte
Auszug aus der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung - VgV) vom 12.04.2016 (BGBl. I S. 624)

Plakat EU-Schulprogramm
vorgeschriebene Druckeinstellung: A3 (420 x 297 mm)
PDF-Dokument

EU-Schulprogramm - Programmkomponente Milch

Der Freistaat Thüringen beteiligt sich auch im Schuljahr 2020/21 an dem von der Europäischen Union geförderten Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch.
Die Bewerbung für eine Teilnahme an der Programmkomponente MILCH ist nicht mehr möglich, da die zur Verfügung stehenden Fördermittel ausgeschöpft sind

 

Programminhalte

  • Ziel ist es, durch ein regelmäßiges Angebot in Thüringer Bildungseinrichtungen den Verzehr und die Akzeptanz von Milch bei Kindern nachhaltig zu erhöhen. Mit einer kostenlosen Extra-Portion Milch soll den Kindern gesunde Ernährung schmackhaft gemacht werden. Darüber hinaus sollen Kinder im Rahmen begleitender pädagogischer Maßnahmen für gesunde Ernährung und nachhaltige Lebensmittel sensibilisiert werden.

  • Teilnehmen können alle Thüringer Kindertageseinrichtungen, Grundschulen, Gemeinschaftsschulen (Klassenstufe 1-4), Förderschulen und Förderzentren im Sinne des Thüringer Förderschulgesetzes (unabhängig von der Klassenstufe).

    Auch Einrichtungen, die bereits im aktuellen Schuljahr am Programm teilnehmen, müssen sich erneut bewerben.

    Alle o.g. Einrichtungen können sich unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsformulars bei der Bewilligungsstelle um eine Programmteilnahme bewerben.

    Das EU-Schulprogramm - Programmkomponente Milch - findet nach den Erfahrungen im vergangenen Schuljahr große Resonanz. Es ist damit zu rechnen, dass die vorliegenden Bewerbungen die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel übersteigen. Die vollständigen Bewerbungen werden daher in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

    Von der Bewerbung zur Teilnahme an der Schulmilchkomponente des EU-Schulprogrammes kann kein Rechtsanspruch auf Förderung abgeleitet werden.

  • Alle teilnehmenden Einrichtungen werden regelmäßig von einem zugelassenen Lieferanten mit kostenloser Trinkmilch beliefert. Die Suche nach einem geeigneten Lieferanten sowie die Organisation vor Ort liegen in der Verantwortung der Einrichtungen. Um die Wirksamkeit des Programmes zu erhöhen, ist in den Einrichtungen mindestens eine begleitende pädagogische Maßnahme im Schuljahr durchzuführen und zu dokumentieren.

  • Die Belieferung der Einrichtungen kann durch Direktvermarkter, Einzel-/Großhändler oder Molkereien erfolgen. Die Lieferanten werden durch die Bewilligungsstelle zugelassen.

  • Milch wird als Trinkmilch ohne Zusätze, wahlweise aus konventioneller oder ökologischer Herstellung, in einer Portionsgröße von maximal 250 ml (Schulen) bzw. 200 ml (Kita’s) angeboten. Gesüßte Milchmischgetränke sind nicht förderfähig

    Um möglichst viele Einrichtungen zu erreichen, ist die Ausgabe der geförderten Schulmilch an maximal 2 Tagen je Unterrichtswoche möglich.
    Innerhalb des Schuljahres ist eine Teilnahme in mindestens 6 Monaten notwendig (maximal 12 Monate).

  • Nach erfolgreicher Bewerbung erhalten die Einrichtungen von der Bewilligungsstelle eine Teilnahmebestätigung mit verbindlicher Obergrenze für die Anzahl der Milchportionen und der Anzahl der teilnehmenden Kinder. Die teilnehmenden Einrichtungen kontaktieren nun einen zugelassenen Lieferanten, siehe Liste der Lieferanten, um eine Liefervereinbarung für den genehmigten Förderzeitraum abzuschließen.

  • Es erfolgt keine direkte Förderung der Bildungseinrichtungen.
    Die Lieferanten erhalten in Form sog. Beihilfen auf Basis festgelegter Nettopreise die Kosten der gelieferten Trinkmilch erstattet. Dafür müssen die Lieferanten von der Bewilligungsstelle zugelassen sein und über eine gültige und wirksame Liefervereinbarung mit den am EU-Schulprogramm teilnehmenden Einrichtungen verfügen.

    Durch den Lieferanten wird auf der Basis der Liefervereinbarung für das entsprechende Schuljahr der Antrag auf Bewilligung der Zuwendungen für die Schulmilchkomponente des EU-Schulprogrammes im Schuljahr 2020/2021 in Thüringen gestellt.

    Erst nach der Bewilligung durch das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum kann die Belieferung mit Trinkmilch (ohne Zusätze) erfolgen.
    Die Organisation der Trinkmilchausgabe vor Ort liegt in Verantwortung der teilnehmenden Einrichtungen. Hierfür ggf. entstehende Kosten können nicht gefördert werden.

  • Antragsteller für die Schulmilchbeihilfe sind ausschließlich die von der Bewilligungsstelle zugelassenen Lieferanten. Zugelassene Lieferanten könnten u.a. sein: Direktvermarkter, Einzel-/Großhändler oder Molkereien.

  • Durch die belieferten Kindertagesstätten und Grundschulen ist mindestens eine begleitende pädagogische Maßnahme im Förderzeitraum durchzuführen und zu dokumentieren.

  • Das Schulmilchposter ist für die Dauer der Teilnahme am EU-Schulprogramm deutlich sichtbar und lesbar am Haupteingang der Schule bzw. der Kindertagesstätte anzubringen.

Kontakt

Elke Kleb
Tel.: +49 (361) 574013-307
Referat 52 - Flächen- und Projektbezogene Zahlungen

schulmilch@tlllr.thueringen.de

Christiane Soika
+49 (361) 574013-306
Referat 52 - Flächen- und Projektbezogene Zahlungen

schulmilch@tlllr.thueringen.de

BEWILLIGUNGSSTELLE

Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum Referat 52
Uhlandstraße 3
99610 Sömmerda

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