Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Antragstellung für das EU-Schulprogramm Schuljahr 2021/2022

Teilnehmen können alle interessierten Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen.
Einrichtungen, die bereits im aktuellen Schuljahr am Programm teilnehmen, haben sich erneut zu bewerben.
Anträge nimmt das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum entgegen.


Ziel des EU-Schulprogrammes ist es, durch das regelmäßige Angebot die Kinder an eine gesunde Ernährung heranzuführen sowie Obst, Gemüse und Milch schmackhaft zu machen.


•    Für Anträge des Programmteils Obst und Gemüse war der 01.05.2021 Antragsschluss.
•    Bewerbungen für den Programmteil Milch für das Schuljahr 2021/2022 sind nicht mehr möglich.

 

Aktuelles Schuljahr 2020/2021

Einschränkungen der Belieferung mit Obst, Gemüse und Milch im Rahmen des EU-Schulprogramms

Die Regelungen zum Infektionsschutz führen in weiten Teilen Thüringens zu weiteren Einschränkungen im Schul- und Kindertagesstättenbetrieb und haben somit direkte Auswirkungen auf das EU – Schulprogramm in Thüringen.


Informationen, ob bzw. in welchem Umfang Kinder und Schüler/innen in Bildungseinrichtungen beschult bzw. betreut werden können, stehen auf der Internetseite des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport zu Verfügung (https://bildung.thueringen.de/aktuell/bundes-notbremse-tritt-in-kraft).

 

FAQ zur aktuellen Pandemiesituation

  • Werden die Voraussetzungen für eine Beschulung im Präsenz- oder Wechselunterricht in den Thüringer Grund-, Gemeinschafts- und Förderschulen erfüllt bzw. ist eine Betreuung in Kindertageseinrichtungen zugelassen, so ist eine Förderung im Rahmen des EU – Schulprogramms möglich.

    Sofern die Lieferanten, trotz geringerer Portionszahlen die Weiterbelieferung durchführen, die vorgesehenen Hygienevorschriften in den Einrichtungen eingehalten und eine Ausgabe von Obst, Gemüse und Milch möglich ist, ist eine weitere Belieferung mit Schulobst, Gemüse und Milch vorzusehen.

    Aufgrund dessen, dass in den Bundesländern Ausnahmeregelungen für Abschlussklassen (Klassenstufe 4) und Förderschulen festgelegt werden können, ist eine Förderung im Rahmen der Notbetreuung (§§ 20 bzw. 43 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-Verordnung) nun ebenfalls vorgesehen. Mit Rücksicht auf die anfallenden Liefermengen, soll damit gewährleistet werden, dass Bildungseinrichtungen und Lieferanten weiter am Schulprogramm teilnehmen.

    Generell gilt, dass eine Erstattung aus dem EU-Schulprogramm nur auf Basis der Anzahl der tatsächlich in den Einrichtungen anwesenden Kinder erfolgen wird.

    In der Programmkomponente Obst und Gemüse sind die teilnehmenden Schulträger verpflichtet, die Bewilligungsbehörde über vollständige Schließungen der Einrichtungen      (z. B. wegen Quarantäne) zu unterrichten. Diese Mitteilung kann formlos über die Funktionsadresse schulobst@tlllr.thueringen.de erfolgen.

    Um im Rahmen der Programmkomponente Schulmilch den tatsächlichen Milchverbrauch durch die teilnehmenden Kinder/Schüler/innen zu plausibilisieren bzw. die Schließzeiten der Einrichtung zu erfassen, ist eine detaillierte Angabe zu den betreuten Kindern/Schülern notwendig. Dies erfolgt jeweils bis zum 15. des Monats für den zurückliegenden Monat, formgebunden mit Formblatt „Erklärung zu Pandemie-bedingten Veränderungen“, an die Funktionsadresse schulmilch@tlllr.thueringen.de.

  • In diesen Fällen wird die Bewilligungsbehörde den konkreten Einzelfall prüfen. Der Zuwendungsempfänger hat deshalb schriftlich die Gründe, die gegen eine Weiterführung der Programmteilnahme sprechen oder die zu einer Nichteinhaltung der Bestimmungen im Förderbescheid führen, darzulegen.

  • Die Nachweispflicht zur Durchführung pädagogischer Begleitmaßnahmen besteht weiterhin.
    Die Bewilligungsbehörde geht davon aus, dass die pädagogischen Begleitmaßnahmen bis zum Schuljahresende durchgeführt werden können.
    Angepasst an die entsprechende Situation in der Bildungseinrichtung, können pädagogische Maßnahmen auch unter Zuhilfenahme von Lernvideos oder Lernmaterialien durchgeführt werden. Beispiele für pädagogische Begleitmaßnahmen, die Online angeboten und bestellt werden können, finden Sie unter:

    Diese Medien können auch zukünftig für die Durchführung pädagogischer Begleitmaßnahme genutzt werden. Kostenpflichtige Medien (Publikationen, Poster, Broschüren, Videos) können im Rahmen des Schulobst- und Schulgemüseprogramms auch über FG 2.3 gefördert werden.

EU-Schulprogramm - Programmkomponente Obst und Gemüse

Im Schuljahr 2017/18 wurde mit der Zusammenlegung der EU-Programmkomponente Schulobst- und -Gemüse und des EU-Schulmilchprogramms, das von der Europäischen Union geförderte Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch eingeführt, und in dieser neuen Ausrichtung im Freistaat Thüringen fortgeführt.

Programminhalte

  • Durch ein regelmäßiges Angebot in Grund-, Gemeinschafts- und Förderschulen bzw. -zentren soll der Verzehr und die Akzeptanz von Obst und Gemüse bei Kindern erhöht werden.
    Eine kostenlose Extra-Portion Obst und Gemüse soll den Kindern gesunde Ernährung schmackhaft machen.                   
    Begleitende pädagogische Maßnahmen, wie zum Beispiel Bauernhofbesuche oder thematische Projekttage, sollen das Wissen über den Anbau landwirtschaftlicher Produkte vermitteln.
    Wichtig ist, dass die Kinder erfahren, wo das Obst und Gemüse herkommt, wie es angebaut wird und welche Arbeit hinter diesem Prozess steht.
    Die Kinder sollen aber auch lernen, wie wichtig diese Produkte für ihre vollwertige Ernährung sind, wie sie zubereitet und weiterverarbeitet werden.

     

  • Antragsteller für eine Förderung des Verzehrs von Obst und Gemüse (Fördergegenstand 2.1 der RL - SPOG) und für begleitende pädagogische Maßnahmen (Fördergegenstand 2.3 der RL – SPOG) sind die öffentlichen und privaten Schulträger.


    Vor einer Beantragung müssen die Schulträger durch die Bewilligungsstelle zugelassen werden.


    Antragsteller für die Förderung von Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit, Überwachung, Bewertung und flankierende Maßnahmen (Fördergegenstand 2.2 der RL – SPOG) sind die Projektträger.

     

  • Der Schulträger schließt unter Einhaltung vergaberechtlicher Vorschriften, eine Liefervereinbarung mit Firmen zur Belieferung von Obst und Gemüse ab.


    Die Schulträger erhalten die Förderung in Form einer Erstattung der Ausgaben.


    Die Ausgabe von Obst und Gemüse an Schülerinnen und Schüler, an max. zwei Tagen in der Schulwoche, bei einer Portionsgröße von durchschnittlich mindestens 100 Gramm.


    Um die Wirksamkeit des Programmes zu erhöhen, ist in den Einrichtungen der Nachweis über die Durchführung von mindestens einer begleitenden pädagogischen Maßnahme im Schuljahr zu erbringen.

     

  • Die Förderung zur Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit Obst und Gemüse (Fördergegenstand 2.1 der RL - SPOG) erfolgt als Projektförderung mit einem Festbetrag als nicht rückzahlbarer Zuschuss.


    Pro Portion konventioneller Erzeugnisse wird eine Förderung von max. 0,34 € gewährt.      Pro Portion ausschließlicher Bioerzeugnisse wird eine Förderung von max. 0,39 € gewährt.


    Für begleitende pädagogische Maßnahmen erfolgt die Förderung als Anteilfinanzierung in Höhe von max. 70 v. H.  der zuwendungsfähigen Ausgaben. Eine Vollfinanzierung wird gewährt, soweit die zuwendungsfähigen Ausgaben einen Betrag von 750 € pro Maßnahme nicht übersteigen.

     

  • Förderfähig ist die Abgabe von frischem Obst und Gemüse an Schülerinnen und Schüler an Grund- und Gemeinschaftsschulen der Klassenstufen 1 bis 4, sowie in allen Klassenstufen an den Förderschulen und Förderzentren in Thüringen.


    Förderfähig sind ebenfalls die Ausgaben für begleitende pädagogische Maßnahmen, welche die geförderte Abgabe von Obst und Gemüse an Schülerinnen und Schüler didaktisch unterstützen.


    Detaillierte Angaben zum weiteren Ablauf des Antragsverfahrens entnehmen Sie unserem Merkblatt zu diesem Fördergegenstand.

     

  • Förderfähige Produkte im Rahmen des EU-Schulprogrammes sind frisches und unverarbeitetes Obst und Gemüse entsprechend Anlage 1 der geltenden Förderrichtlinie.


    Von der Förderung ausgeschlossen sind die in Anhang V der Verordnung (EU) 1308/2013 aufgeführten Erzeugnisse, d. h. Produkte mit
    •    zugesetztem Zucker,
    •    zugesetztem Fett,
    •    zugesetztem Salz,
    •    zugesetztem Süßungsmittel.


    Die Verteilung von Obst- und Gemüsesäften ist gleichfalls nicht förderfähig.

     

  • Begleitende pädagogische Maßnahmen können u. a. sein:

    • Gesundes Schulfrühstück
    • Besuch Landwirtschaftlicher Betriebe / Gartenbaubetriebe
    • Schulgarten
    • Lehrplanbezogene Projekttage
    • AID Ernährungsführerschein
    • Klasse 2000

Wichtige Formulare und Merkblätter:

    • Merkblatt zur Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit Obst und Gemüse (PDF-Dokument)
    • Zulassungsantrag (PDF-Dokument / MS-Word) - Stand: 01/2019
      (= Antragsteller wird mit diesem Antrag auch für Förderung nach Nr. 2.3 der RL – SPOG zugelassen
    • Änderungsantrag  (PDF-Dokument / MS-Word) - Stand: 10/2019
      Anlagen zum Änderungsantrag (MS-Excel) - Stand 10/2019
    • Auszahlungsantrag (PDF-Dokument / MS-Word) - Stand: 10/2019
      Belieferungsnachweis als Anlage zum Auszahlungsantrag (PDF-Dokument / MS-Excel) - Stand: 10/2019
    • Verwendungsnachweis (MS-Word)
    • Anlage Verwendungsnachweis (MS-Excel) - Stand: 04/2021
  • Förderung der Öffentlichkeitsarbeit, Überwachung, Bewertung und flankierender Maßnahmen (Nr. 2.2 der RL – SPOG)

Transparenzhinweise
Hinweise über die Veröffentlichung von Förderdaten

Erklärung Interessenkonflikte
Auszug aus der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung - VgV) vom 12.04.2016 (BGBl. I S. 624) - Stand 01/2021

Plakat EU-Schulprogramm
vorgeschriebene Druckeinstellung: A3 (420 x 297 mm)
PDF-Dokument

Kontakt

BEWILLIGUNGSSTELLE

Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum Referat 52
Am Burgblick 23
07646 Stadtroda

Yvonne Heidler
+49 (361) 574189-217
Referat 52 - Flächen- und Projektbezogene Zahlungen
schulobst@tlllr.thueringen.de

Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum Referat 52
Uhlandstraße 3
99610 Sömmerda

Elke Kleb
+49 (361) 574013-307
Referat 52 - Flächen- und Projektbezogene Zahlungen
schulobst@tlllr.thueringen.de

EU-Schulprogramm - Programmkomponente Milch

 

Programminhalte

  • Ziel ist es, durch ein regelmäßiges Angebot in Thüringer Bildungseinrichtungen den Verzehr und die Akzeptanz von Milch bei Kindern nachhaltig zu erhöhen.
    Mit einer kostenlosen Extra-Portion Milch soll den Kindern gesunde Ernährung schmackhaft gemacht werden.
    Darüber hinaus sollen Kinder im Rahmen begleitender pädagogischer Maßnahmen für gesunde Ernährung und nachhaltige Lebensmittel sensibilisiert werden.

  • Teilnehmen können alle Thüringer Kindertageseinrichtungen, Grundschulen, Gemeinschaftsschulen (Klassenstufe 1-4), Förderschulen und Förderzentren im Sinne des Thüringer Förderschulgesetzes (unabhängig von der Klassenstufe).
    Auch Einrichtungen, die bereits im aktuellen Schuljahr am Programm teilnehmen, müssen sich erneut bewerben.
    Das EU-Schulprogramm - Programmkomponente Milch - findet in Thüringen große Resonanz. Es ist damit zu rechnen, dass die vorliegenden Bewerbungen die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel übersteigen werden. Die vollständigen Bewerbungen werden daher in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
    Von der Bewerbung zur Teilnahme an der Schulmilchkomponente des EU-Schulprogrammes kann kein Rechtsanspruch auf Förderung abgeleitet werden.

     

  • Alle teilnehmenden Einrichtungen werden regelmäßig von einem zugelassenen Lieferanten mit kostenloser Trinkmilch beliefert.
    Die Suche nach einem geeigneten Lieferanten sowie die Organisation vor Ort liegen in der Verantwortung der Einrichtungen.
    Um die Wirksamkeit des Programmes zu erhöhen, ist in den Einrichtungen mindestens eine begleitende pädagogische Maßnahme im Schuljahr durchzuführen und zu dokumentieren.

  • Die Belieferung der Einrichtungen kann durch Direktvermarkter, Einzel-/Großhändler oder Molkereien erfolgen. Die Lieferanten werden durch die Bewilligungsstelle zugelassen.

  • Milch wird als Trinkmilch ohne Zusätze, wahlweise aus konventioneller oder ökologischer Herstellung, in einer Portionsgröße von mindestens 250 ml (Schulen) bzw. 200 ml (Kindertageseinrichtungen) angeboten. Gesüßte Milchmischgetränke sind nicht förderfähig.
    Um möglichst viele Einrichtungen zu erreichen, ist die Ausgabe der geförderten Schulmilch an maximal 2 Tagen je Unterrichtswoche möglich.
    Innerhalb des Schuljahres ist eine Teilnahme in mindestens 6 Monaten notwendig (maximal 12 Monate).

     

  • Nach der Bewerbung erhalten die Einrichtungen von der Bewilligungsstelle eine Teilnahmebestätigung mit verbindlicher Obergrenze für die Anzahl der Milchportionen und der teilnehmenden Kinder.
    Die teilnehmenden Einrichtungen kontaktieren nun einen zugelassenen Lieferanten, siehe Liste der Lieferanten, um eine Liefervereinbarung für den genehmigten Förderzeitraum abzuschließen.

     

  • Es erfolgt keine direkte Förderung der Bildungseinrichtungen.
    Die Lieferanten erhalten in Form sog. Beihilfen auf Basis festgelegter Nettopreise die Kosten der gelieferten Trinkmilch erstattet. Dafür müssen die Lieferanten von der Bewilligungsstelle zugelassen sein und über eine gültige und wirksame Liefervereinbarung mit den am EU-Schulprogramm teilnehmenden Einrichtungen verfügen.
    Durch den Lieferanten wird auf der Basis der Liefervereinbarung für das entsprechende Schuljahr der Antrag auf Bewilligung der Zuwendungen für die Schulmilchkomponente des EU-Schulprogrammes in Thüringen gestellt.
    Erst nach der Bewilligung durch das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum kann die Belieferung mit Trinkmilch (ohne Zusätze) erfolgen.
    Die Organisation der Trinkmilchausgabe vor Ort liegt in Verantwortung der teilnehmenden Einrichtungen. Hierfür ggf. entstehende Kosten können nicht gefördert werden.

     

  • Antragsteller für die Schulmilchbeihilfe sind ausschließlich die von der Bewilligungsstelle zugelassenen Lieferanten. Zugelassene Lieferanten könnten u.a. sein: Direktvermarkter, Einzel-/Großhändler oder Molkereien.

  • Begleitende pädagogische Maßnahmen können u. a. sein:
    •    Projekte zum Thema gesunde Ernährung
    •    AG Ernährung und Gesundheit
    •    Kneipp-Gesundheitskonzept
    •    Koch- und Ernährungskurse
    •    Besuch von landwirtschaftlichen Betrieben
    •    Besuch lebensmittelverarbeitender Betriebe

     

  • Das Schulmilchposter ist für die Dauer der Teilnahme am EU-Schulprogramm deutlich sichtbar und lesbar am Haupteingang der Schule bzw. der Kindertagesstätte anzubringen.

Wichtige Formulare, Merkblätter und Hinweise

Kontakt

BEWILLIGUNGSSTELLE

Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum Referat 52
Uhlandstraße 3
99610 Sömmerda

Elke Kleb
+49 (361) 574013-307
Referat 52 - Flächen- und Projektbezogene Zahlungen
schulmilch@tlllr.thueringen.de

Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum Referat 52
Am Burgblick 23
07646 Stadtroda

Yvonne Heidler
+49 (361) 574189-217
Referat 52 - Flächen- und Projektbezogene Zahlungen
schulmilch@tlllr.thueringen.de

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: