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Dinkelfel, Foto: Maik Schwabe

Ökologischer Landbau

Die Bearbeitung von Themen des ökologischen Landbaus erfolgt in den jeweiligen Fachreferaten. Feldversuche werden in enger Zusammenarbeit mit ökologisch wirtschaftenden Betrieben und auf dem Versuchsfeld am Standort Dornburg durchgeführt. Darüber hinaus werden spezielle Themen in Kooperation mit anderen Institutionen bearbeitet.

Aktuelles

Veranstaltungen

Informationen zu Fachveranstaltungen für die Ökologische Landwirtschaft auf oekolandbau.de

Thüringer Agrarkalender https://www.agrarmarketing-thueringen.de/agrarkalender/

Ausschreibungen

Bio-offensive: Ausschreibung Förderung von vier Kooperationsprojekten (Bewerbungsschluss 02.07.2021)

Bio-offensive: Betriebscheck für umstellungsinteressierte Landwirtschaftsbetriebe

Wettbewerbe

Informationen über aktuelle Wettbewerbe für Bio-Landwirtinnen und Landwirte auf oekolandbau.de

Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2022

Ab Dienstag, 6. April 2021, können Bio-Landwirtinnen und -Landwirte am Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau (BÖL) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) teilnehmen. Gesucht werden ungewöhnliche, innovative Betriebskonzepte, die sich in der Praxis bewährt haben. Die Konzepte können den gesamten Betrieb umfassen oder besondere Lösungen für Teilbereiche beinhalten, etwa in der Tierhaltung, im Natur- und Ressourcenschutz oder im Energiemanagement. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2021. Teilnahmeberechtigt sind alle Betriebe, die seit mindestens zwei Jahren nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert sind. Voraussetzung ist, dass der gesamte Betrieb ökologisch bewirtschaftet wird.

Ausführliche Informationen rund um den Bundeswettbewerb, die Bewerbung und die Bewerbungsunterlagen auf der Internetpräsenz des BMEL

Grundlagen des ökologischen Landbaus

  • Was ist ökologischer Landbau?

    Der ökologische Landbau ist eine Form der Landbewirtschaftung, die neben einer umweltverträglichen Erzeugung hochqualitativer Lebensmittel in besonderem Maße die langfristige Erhaltung der natürlichen Produktionsgrundlagen anstrebt.

    Das Leitbild des ökologischen Landbaus ist aus diesem Grund ein weitgehend geschlossener Stoff- und Energiekreislauf. Daher ist der Einsatz bestimmter externer Betriebsmittel begrenzt oder es wird komplett darauf verzichtet, wie etwa auf die Ausbringung chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel oder leichtlöslicher mineralischer Düngemittel.

    Ackerbau und Viehhaltung sollen an den Betriebsstandort angepasst und im Idealfall auf dem Betrieb miteinander kombiniert werden. Viehlose Ackerbau- oder Gartenbaubetriebe erreichen das Ziel eines geschlossenen Betriebskreislaufs durch angepasste Fruchtfolgegestaltung. Eine flächenlose Tierhaltung ist nach den Rechtsvorschriften für den Ökologischen Landbau nicht erlaubt.

    Stärker als andere Formen der Landbewirtschaftung zielt der ökologische Landbau darauf ab, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten, artgerechte Tierhaltungsformen umzusetzen und dabei ökologisch erzeugtes Futter möglichst vom eigenen Betrieb einzusetzen.

    Umfangreiche Informationen zur ökologischen Landwirtschaft auf https://www.oekolandbau.de/, dem zentralen Bio-Wissensportal in Deutschland.

  • Rechtsgrundlagen des ökologischen Landbaus

    Die EG-Öko-Basisverordnung und ihre Durchführungsbestimmungen

    In den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau (EG-Öko-Basisverordnung und ihre Durchführungsbestimmungen) wird genau definiert und gesetzlich geregelt, wie landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel, die als Öko-Produkte gekennzeichnet sind, hergestellt und verarbeitet werden müssen.

    Download der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau unter:

    Die Reform der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau

    Die Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau werden regelmäßig an den aktuellen Stand der Praxis und Forschung angepasst. Nach umfangreichen Beratungen wurde am 30.05.2018 die neue EU-Öko-Basisverordnung (EU) Nr. 2018/848 verabschiedet.

    Die Bestimmungen der neuen EU-Öko-Basisverordnung müssen allerdings noch durch entsprechende Durchführungsbestimmungen mit konkrete Regeln z.B. für die landwirtschaftliche Erzeugung, die Bio-Kontrollen oder den Handel mit Bio-Produkten ergänzt werden.

    Darüber hinaus müssen die EU-Mitgliedsstaaten ihre nationalen Rechtsrahmen an die neuen EU-Vorgaben der Öko-Verordnung anpassen. In Deutschland werden vor diesem Hintergrund gegenwärtig das Öko-Landbaugesetz (ÖLG) und das Öko-Kennzeichengesetz überarbeitet. Diese Öko-Gesetze können in einem zweiten Schritt durch weitere Rechtsverordnungen ergänzt werden.

    Die neue Bio-Verordnung (EU) 2018/848 ist seit dem 17. Juni 2018 in Kraft und muss ab 1. Januar 2022 von allen Bio-Unternehmen, Öko-Kontrollstellen und -behörden in der EU befolgt werden. Bis dahin gilt die aktuelle EU-Öko-Verordnung (EG) Nr. 834/2007 (s.o.).

    Weitere Informationen zu den Rechtsgrundlagen des ökologischen Landbaus auf der Internetpräsenz des BMEL.

  • Das Bio-Siegel

    Mit dem Bio-Siegel können Produkte und Lebensmittel gekennzeichnet werden, die nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau produziert und kontrolliert wurden. Rechtsgrundlage des Bio-Siegels ist das Öko-Kennzeichengesetz. Es nimmt Bezug auf die Anforderungen der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau und sieht bei Missbrauch des Bio-Siegels Geldbußen und Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr vor. Einzelheiten in Bezug auf die Gestaltung und Verwendung des Bio-Siegels sind in der Öko-Kennzeichenverordnung geregelt.

    Die Öko-Kennzeichenverordnung eröffnet auch ausdrücklich die Möglichkeit, nationale oder regionale Herkunftsangaben im unmittelbaren Umfeld des Bio-Siegels anzubringen.

    Laut Quartalsbericht zur Entwicklung der Produktanzeigen zur Nutzung des Bio-Siegels für das 1. Quartal 2021 waren in Thüringen bis März 2021 insgesamt 86 Unternehmen registriert.

    Weitere Informationen zum Bio-Siegel auf der Internetpräsenz des BMEL.

  • Die Bio-Anbauverbände

    Die Richtlinien der privatrechtlichen Bio-Verbände sind teilweise strenger als die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung. Darüber hinaus entstehen durch die Mitgliedschaft in einem Verband zusätzliche Kosten. Eine Mitgliedschaft in einem der Bio-Anbauverbände kann aber auch zahlreiche Vorteile bieten, zum Beispiel bei der Vermarktung und Preisgestaltung. Von herausragender Bedeutung ist darüber hinaus auch der intensivere Austausch mit Berufskolleginnen und –kollegen und der enge Kontakt zur landwirtschaftlichen Fachberatung der Verbände.

    Die Entscheidung für oder gegen die Mitgliedschaft in einem Bio-Anbauverband muss indessen nicht gleich von Anfang an getroffen werden, da man sich auch zu einem späteren Zeitpunkt noch einem Verband anschließen kann.

    Ein sehr übersichtlicher Vergleich der Richt- und Leitlinien der neun Bio-Anbauverbände in Deutschland findet sich auf oekolandbau.de

  • Kontrollen im Ökologischen Landbau

    Link zur Fachseite „Rechtsgrundlagen und Kontrolle

Umstellung auf ökologische Landwirtschaft

  • Mit einer Umstellung auf die ökologische Wirtschaftsweise gehen grundsätzliche und tiefgreifende Änderungen im landwirtschaftlichen Betrieb einher. Dazu zählen beispielsweise anspruchsvolle Verfahren der mechanischen Unkrautregulierung, eine vielfältige und abwechslungsreiche Fruchtfolgegestaltung, hohe Anforderungen an die Tierhaltungssysteme oder Veränderungen bei den Vermarktungspartnern und Absatzmöglichkeiten.

    Um zu gewährleisten, dass ein Landwirtschaftsbetrieb erfolgreich ökologisch wirtschaften kann, muss eine Umstellung gut bedacht und geplant sein. Eine Umstellung nur aufgrund bestimmter positiver Entwicklungen im Bereich der Öko-Förderung oder aktuell besserer Vermarktungsmöglichkeiten ist nicht ratsam.

    Die wichtigsten Informationen zur Umstellung auf den ökologischen Landbau, zentrale Voraussetzungen und Schritte für eine erfolgreiche Betriebsumstellung sind in einer Umstellungsbroschüre des TLLLR übersichtlich zusammengefasst.

    Konventionelle Betriebe, die Interesse an einer Umstellung auf die ökologische Wirtschaftsweise haben, können finanzielle Unterstützung für die Inanspruchnahme entsprechender Beratungsleistungen erhalten:

    Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) bezuschusst Beratungsleistungen für die Öko-Umstellung konventioneller Betriebe.

    Im Rahmen der bio-offensive können umstellungsinteressierte Betriebe das Angebot eines kostenlosen Betriebschecks durch eine*n erfahrene*n Ökoberater*in wahrnehmen. 

    Weitere umfangreiche Informationen zur Umstellung auf die ökologische Wirtschaftsweise unter https://oekolandbau.de/landwirtschaft/umstellung/ablauf-und-planung/foerdermittel/

Fördermöglichkeiten für ökologisch wirtschaftende Betriebe

  • Flächenförderung

    Die Einführung und Beibehaltung des ökologischen Landbaus wird mit öffentlichen Mitteln gefördert. Die im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union an landwirtschaftliche Betriebe ausgezahlten Fördermittel werden von der EU, vom Bund und den Ländern kofinanziert. Aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) stehen für Deutschland in der aktuellen Förderperiode jährlich rund 1,35 Milliarden Euro bereit. Mit diesen Mitteln aus der sogenannten zweiten Säule der GAP sollen unter anderem eine umweltverträgliche Erzeugung mehr Tierwohl in der Landwirtschaft gefördert werden. Ökolandwirtinnen und -landwirte können aus diesem Topf sowie aus verschiedenen Bundes- und Länderprogrammen Fördermittel erhalten.

    In Thüringen wird die Einführung und Beibehaltung des ökologischen Landbaus im Rahmen des „Thüringer Programms zur Förderung von umwelt- und klimagerechter Landwirtschaft, Erhaltung der Kulturlandschaft, Naturschutz und Landschaftspflege (KULAP 2014) gefördert.

    In der Förderperiode 2014-2020 werden in Thüringen im Rahmen von KULAP 2014 die folgenden Flächenprämien für die Einführung und Beibehaltung des ökologischen Landbaus ausgezahlt (Tabelle 1). Darüber hinaus werden die Kosten für die Öko-Kontrolle mit 50 Euro pro Hektar bezuschusst (maximal 600 Euro pro Betrieb).

    Tabelle 1: Fördersätze für ökologische Anbauverfahren in Euro/Hektar

    Kulturart 1.-5. Jahr Ab 6. Jahr
    Ackerland 280 210
    Grünland 280 210
    Gemüse 590 360
    Dauerkulturen 950 750

    Zusätzlich zu den Flächenprämien für den Ökolandbau stellen alle Bundesländer weitere Mittel über sogenannte Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) bereit. Dabei handelt es sich um verbindlich einzuhaltende Anforderungen bei der Flächenbewirtschaftung. Ökolandwirtinnen und –landwirte können einige dieser AUKM mit der Öko-Flächenprämie kombinieren.

    Weitere Informationen zur Förderung des ökologischen Landbaus im Rahmen von KULAP 2014 auf der Internetpräsenz des TMIL.

    Ausführliche Informationen zur Flächenförderung des ökologischen Landbaus in Deutschland und den deutschen Bundesländern auf der Internetpräsenz des BMEL und auf www.oekolandbau.de

     

     

  • Investitionsprogramme für den ökologischen Landbau

    ÖkoInvest

    Im Rahmen des ILU-Förderprogrammes (Teil C) der Thüringer Aufbaubank werden Investitionen ökologisch wirtschaftender landwirtschaftlicher Unternehmen gefördert (ÖkoInvest). Förderfähig sind u.a. die Errichtung, der Erwerb und die Modernisierung von unbeweglichem Vermögen sowie der Kauf von neuen Maschinen, Anlagen und Geräten für die Innen- und Außenwirtschaft. Die förderfähigen Ausgaben werden anteilig mit einem Zuschuss bis zu 40 Prozent je nach Vorhaben gefördert.

    Umfangreiche Informationen und Antragsunterlagen zu ÖkoInvest auf der Internetpräsenz der Thüringer Aufbaubank.

    Investitionsförderung für Verarbeitung und Vermarktung

    Mit der Investitionsförderung für die Verarbeitung- und Vermarktung landwirtschaftlicher Ökoerzeugnisse (Förderprogramm IVV – Teil B) sollen die Verarbeitungs- und Vermarktungskapazitäten ökologisch wirtschaftender Betriebe ausgebaut werden.

    Die Investitionen können auf den Neu- und Ausbau von Kapazitäten einschließlich technischer Einrichtungen oder auf die innerbetriebliche Rationalisierung durch Umbau und/oder Modernisierung von technischen Einrichtungen gerichtet sein. Es sind Zuschüsse bis zu 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben möglich.

    Umfangreiche Informationen und Antragsunterlagen zum Förderprogramm IVV- Teil B auf der Internetpräsenz der Thüringer Aufbaubank.

  • Förderprogramme für die Zusammenarbeit in der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft

    LFE-Förderprogramm

    Neben der Flächen- und Investitionsförderung können Öko-Landwirtinnen und -landwirte Fördergelder für die Zusammenarbeit von Landwirten mit anderen Akteuren im ländlichen Raum beantragen. Im Rahmen der „Europäischen Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-Agri) werden Operationelle Gruppen (OGs) aufgebaut, die sich aus Landwirtinnen und Landwirten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Forschungseinrichtungen, Verbänden, Vereinen und weiteren Partnern zusammensetzen können. Ziel ist es, den Austausch zwischen Praxis und Forschung zu verbessern.

    In Thüringen wird die Zusammenarbeit von Akteur*innen aus der Land, Forst - und/oder Ernährungswirtschaft im Rahmen des LFE-Programmes der Thüringer Aufbaubank bezuschusst. Mithilfe der LFE-Projektförderung wurden und werden zahlreiche Kooperationsvorhaben der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft realisiert.

    Umfangreiche Informationen und Antragsunterlagen zum LFE-Förderprogramm auf der Internetpräsenz der Thüringer Aufbaubank

    Bei Fragen zur Teilmaßnahme A (Tätigkeit von operationellen Gruppen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) steht Ihnen auch die Innovationsdienstleisterin des TLLLR Frau Julia Bader (innovation@tlllr.thueringen.de) zur Verfügung.

  • Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

    Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) hat das Ziel, die Rahmenbedingungen für die nachhaltige und ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft zu verbessern. Das BÖLN wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziert, der Etat liegt im Jahr 2018 bei 30 Millionen Euro.

    Das BÖLN fördert u.a. praxisnahe Forschung entlang der gesamten Wertschöpfungskette, den zeitnahen und effizienten Wissenstransfer der Ergebnisse in die Praxis sowie die nachhaltige Vermittlung von Fachwissen zum Ökolandbau sowie die Information, Weiterbildung und Vernetzung der Akteure.

    Seit 2002 werden im Rahmen dieses Programms zum einen Schulungs-, Aufklärungs- und allgemeine Informationsmaßnahmen durchgeführt, ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Forschungsförderung, der Entwicklung neuer Technologien sowie der Übertragung gewonnener Erkenntnisse in die Praxis.

    Eine Auswahl aktueller und praxisnaher Förderangebote des BÖLN finden Sie am Ende dieses Artikels. Weitere Informationen zum BÖLN unter www.bundesprogramm.de

    Förderung der Umstellungsberatung

    Mit der Umstellung auf die ökologische Wirtschaftsweise ist ein hoher Beratungsbedarf verbunden. Konventionell wirtschaftende Landwirtinnen und Landwirte können sich zu allen Umstellungsfragen von einer bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) registrierten Beratungskraft beraten lassen. Beratungen für landwirtschaftliche Unternehmen und Aquakulturbetriebe werden vor und auch während der Umstellungsphase gefördert sowie bei der Betriebsübernahme bereits ökologisch wirtschaftenden Betriebe. Alle Beratungsformen werden jeweils einmalig mit 50 Prozent der Beratungskosten bis maximal 4.000 Euro gefördert.

    Bis zum 31. Mai 2021 können Anträge zur Umstellungsförderung eingereicht werden.

    Weitere Informationen zur Umstellungsförderung auf der Internetpräsenz des BÖLN

    Förderung von Bio-Wertschöpfungsketten

    Die „Richtlinie zur Förderung von Bio-Wertschöpfungsketten (RIWert)" bietet ein Förderangebot zum Aufbau und Ausbau von Bio-Wertschöpfungsketten vorzugsweise in und für die Region.

    Grundsätzlich zuwendungsfähig sind Maßnahmen, die zur Erhöhung der Kooperationskompetenzen (Fort- und Weiterbildung, Beratung) und personellen Kooperationskapazitäten (Koordinationsstelle / Biowertschöpfungskettenmanager*in) beitragen sowie Veranstaltungen zur Initiierung von Bio-Wertschöpfungsketten. Antragsteller können Akteure in Wertschöpfungsketten sein, wie zum Beispiel Unternehmen, Verbände, Stiftungen und Vereinen.

    Projektanträge können bis zum 31.12.2024 beim BÖLN eingereicht werden. Weitere Informationen zur Förderrichtlinie auf der Internetpräsenz des BÖLN.

  • Bio-offensive

    Als Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) und des Verbandes der Landwirtschaftskammern (VLK) bietet die bio-offensive seit 2008 eine umfassende Beratungs- und Informationsmöglichkeit für die Umstellung auf die ökologische Wirtschaftsweise an.

    Die kostenfreie Erstberatung für konventionelle Landwirte durch den Betriebscheck bildet dabei das Kernstück des Projektes. Weitere Maßnahmen ergänzen das Angebot und werden fortwährend angepasst, um dem Interesse der Erzeuger und Verarbeiter am Biomarkt zu entsprechen.           

    Weitere Informationen auf der Internetpräsenz der bio-offensive

Öko-Aktionsplan

  • Um die Bedingungen für den Ökolandbau in Thüringen zu verbessern, hat die Thüringer Landesregierung im Jahr 2015 den ÖkoAktionsplan „Gemeinsam für mehr ökologischen Landbau in Thüringen“ verabschiedet. Damit soll für die ökologisch wirtschaftende und umstellungsinteressierte Betriebe ein verlässlicher Rahmen geschaffen werden.

    Der ÖkoAktionsplan bündelt in acht definierten Handlungsfeldern geeignete Maßnahmen und alle unterstützenden Möglichkeiten auf EU-, Bundes- und Landesebene, um sie für die Weiterentwicklung der ökologischen Landwirtschaft in Thüringen zu nutzen.

    Weitere Informationen zum ÖkoAktionsplan auf der Internetpräsenz des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft TMIL.

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