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Körnerfuttererbsen (Pisum sativum L.)

Mit ca. 10.300 ha (2014-2019) nehmen die Körnerfuttererbsen in Thüringen knapp 71 % der Körnerleguminosenfläche ein, ebenfalls mit Schwankungen in den beiden Extremjahren von 5.600 ha (2014) und 13.700 ha (2015). Im Jahr 2019 betrug die Anbaufläche in Thüringen 11.600 ha. Die Erträge lagen zwischen 2014-2019 bei ca. 36,9 dt/ha, schwankten aber auch erheblich von 41,1 dt/ha im Jahre 2014 und 30,8 dt/ha 2019.
Erbsen stellen geringe Anforderungen an den Standort, wichtig sind jedoch Unkraut- und Steinfreiheit der Böden. Erbsen sind, wie alle Körnerleguminosen, zur Auflockerung enger Getreidefruchtfolgen und damit zur Unterbrechung von Infektionszyklen bodenbürtiger Krankheitserreger geeignet. Auch sie hinterlassen mit den Ernterückständen einen Teil des während der Vegetation aus der Luft gebundenen Stickstoffs für die Nachfrucht. Erbsen fördern die Bodengare, die Krümelstruktur und den Aufbau stabiler Humusformen.

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