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Lupinen (Lupinus spec.)

Die derzeit in Thüringen auf knapp 600 ha (2014-2019) angebauten Lupinen, deren Anbauumfang aber 2018 und 2019 auf ca. 300 ha zurückgegangen ist, gehören überwiegend zur Gattung der Blauen Süßlupine (Lupinus angustifolius L.). Sie nehmen damit 4 % der Körnerleguminosenfläche ein. Die Erträge der Blauen Süßlupinen schwanken jahresabhängig stark. Im Mittel der Jahre 2014-2019 lagen sie bei ca. 20,3 dt/ha, bei Jahresdurchschnittserträgen von 22,5 dt/ha (2017) bis lediglich 13,5 dt/ha im darauffolgenden niederschlagsarmen Jahr 2018. Lupinen bevorzugen leichte Standorte mit pH- Werten im schwach sauren Bereich. Sie besitzen ebenfalls eine sehr gute Vorfruchtwirkung, da sie einen Teil des aus der Luft gebundenen Stickstoffs hinterlassen, die Bodenstruktur verbessern und mit Hilfe der Proteoidwurzeln gebundenes Phosphat aufschließen, das der Nachfrucht zur Verfügung steht. Künftig könnten auch Weiße Lupinen (Lupinus albus L.) eine Anbaualternative für die Eiweißpflanzenproduktion sein. Sie kommen auch für bessere Standorte in Frage und tolerieren höhere pH-Werte.
Zu empfehlen ist der Anbau in Betrieben mit eigener Futterherstellung, da sich Lupinen besonders für die Milchviehfütterung eignen.
Darüber hinaus sind Lupinen für die Humanernährung interessant.

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