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Sojabohne (Glycine max L.)

Die Wärme liebende Sojabohne wird in Deutschland vorrangig in den süddeutschen Bundesländern Bayern und Baden Württemberg angebaut. Mittlerweile gibt es aber Sorten, die sich auch für den Anbau in nördlicheren Regionen eignen. Die Kulturart gedeiht auf leicht erwärmbaren Böden mit kontinuierlich hoher Wasserversorgung. Stein- und Unkrautfreiheit sind eine wichtige Voraussetzung.
Die Sojabohne hat von allen Körnerleguminosen den höchsten Eiweißgehalt (ca. 40 % in der Trockensubstanz) und auch die höchste Eiweißwertigkeit. Deshalb ist sie ein wichtiger Bestandteil in der Tierfütterung. Bisher wird Soja u. a. aus Nord- und Südamerika importiert. Der Wunsch der Verbraucher nach Regionalität und Freiheit von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sowie das Bestreben der Landwirtschaftsbetriebe nach Unabhängigkeit vom Weltmarkt führten dazu, dass auch in Thüringen, seit 2009 aber bisher in sehr geringen Umfang, Sojabohnen angebaut werden.
Erst ab dem Jahr 2016 wird der Anbau von Sojabohnen in der Flächenstatistik berücksichtigt. Die Anbaufläche belief sich im Mittel der Jahre 2016 – 2019 relativ konstant auf 270 ha. In diesem Zeitraum wurde ein durchschnittlicher Ertrag von ca. 18,2 dt/ha erfasst. Auf geeigneten Standorten und mit einer empfohlenen Sorte kann ein Ertragsniveau von ca. 25 dt/ha erreicht werden.

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