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Formulare

Formulare für Anträge/Anzeigen

Das Fachrecht im Pflanzenschutz schreibt für bestimmte Verwaltungsvorgänge die Schriftform vor. Dafür stehen spezielle Formulare für Bürger/Firmen zur Verfügung. Das TLLLR entscheidet mittels gebührenpflichtigem Bescheid über die einzelnen Vorgänge.

     

Formulare für Anträge/Anzeigen nach Fachgebieten

Das Pflanzenschutzgesetz, die dazu gehörenden Verordnungen sowie Pflanzenschutzregelungen des Landes Thüringen schreiben für einige Verwaltungsvorgänge die Schriftform vor. Dafür stehen die unten aufgelisteten Formulare zur Verfügung. Diese Formulare lassen sich als PDF-Datei herunterladen. Eine Übersendung des ausgefüllten Formulars an die zuständige Behörde per Fax wird akzeptiert. Zudem können einige Verwaltungsleistungen auch über das Thüringer Antragssystem für Verwaltungsleistungen elektronisch beantragt werden: Online-Verwaltung Thüringen – Landwirtschaft/Veterinärwesen.

Für die Bearbeitung der Verwaltungsvorgänge erhebt das TLLLR eine Gebühr.

  • Für den gewerblichen Umgang mit PSM ist ein spezieller Sachkunde-Nachweis Pflanzenschutz erforderlich. Der Antrag auf Ausstellung des Nachweises (Karte) erfolgt über die bundesweite Online-Datenbank unter:

    www.pflanzenschutz-skn.de

    Das TLLLR stellt diesen Ausweis bei vorliegenden Voraussetzungen aus. Wer keinen anerkennungsfähigen Berufsabschluss hat, kann einen Lehrgang zum Erlangen der Sachkunde besuchen. Lehrgänge dazu bieten private Bildungseinrichtungen oder die Zweigstellen des TLLLR (ehemals Landwirtschaftsämter) an. Eine Übersicht der Lehrgangstermine und Veranstalter findet sich auf den Thüringen-Seiten von ISIP.

    Die Prüfung zur Erlangung der Pflanzenschutz-Sachkunde führt das TLLLR gegen Gebühr nach vorheriger Anmeldung durch.

  • Jeder Sachkundige im Pflanzenschutz ist verpflichtet, im Turnus von 3 Jahren eine Fort- oder Weiterbildungsveranstaltung besuchen. Dazu bietet das TLLLR amtliche Veranstaltungen an. Zu diesen Fortbildungen ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich.

    Weiterhin gibt es in Thüringen private Anbieter von Fortbildungsveranstaltungen. Diese Anbieter benötigen eine amtliche Anerkennung zur Durchführung der jeweiligen Veranstaltung.

    Am Ende der Fortbildungsveranstaltungen erhalten die Teilnehmer gegen Gebühr einen Nachweis, der aufzubewahren ist. Eine Übersicht der Termine und Veranstalter findet sich auf den Thüringen-Seiten von ISIP.

  • Die Anwendung von PSM auf Nichtkulturland (Flächen ohne landwirtschaftliche Produktion) ist nur bei vorliegender Genehmigung erlaubt. Die Erteilung von Genehmigungen erfolgt sehr restriktiv und nur in begründeten Ausnahmefällen. Das TLLLR führt Kontrollen durch, inwieweit die Vorgaben der Genehmigungen eingehalten werden.

    Weiterhin kann das TLLLR die Anwendung eines PSM in einem anderen, bisher nicht zugelassenen Anwendungsgebiet, genehmigen (z. B. PSM in Sonderkulturen). Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es sich um eine Kultur mit geringem Anbauumfang handelt (gemäß Leitlinie des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit -BVL). Diese Anträge sind rechtzeitig vor Saisonbeginn zu stellen, da besonders bei rückstandsrelevanten Kulturen eine intensive und zeitaufwändige Prüfung von Unterlagen erfolgen muss.

  • Die Thüringer Verordnung zur Durchführung des Pflanzenschutzgesetzes regelt das Vorgehen bei anzeigepflichtigen Tätigkeiten. Wer PSM für andere in Dienstleistung ausbringt, wer eine Beratung zur Anwendung von PSM durchführt und wer mit PSM handelt hat dies dem TLLLR mit dem entsprechenden Formblatt mitzuteilen. Bei vorliegenden Voraussetzungen erfolgt eine Aufnahme in das Landesregister mit entsprechender Bestätigung. Diese Bestätigung ist vom Antragssteller für Kontrollzwecke aufzubewahren.

    Diese Verwaltungsleistungen können mit dem folgenden Link auch über das Thüringer Antragssystem für Verwaltungsleistungen (ThAVEL) elektronisch beantragt werden:

    Online-Verwaltung Thüringen – Landwirtschaft/Veterinärwesen

  • Für im Gebrauch befindlichen Pflanzenschutzgeräten ist eine turnusmäßige Überprüfung in einem Zeitabstand von 6 Kalenderhalbjahren vorgeschrieben. Diese Überprüfung muss in einer amtlich anerkannten Kontrollwerkstatt erfolgen. Werkstätten, die eine solche Tätigkeit durchführen möchten, müssen dies beim TLLLR beantragen. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, führt das TLLLR die entsprechende Anerkennung durch.

  • Mitunter erfordert die Abklärung der Ursachen von Krankheitssymptomen an Kulturpflanzen eine detaillierte Untersuchung im Labor. Landwirte und Gärtner können Proben (möglichst nach Rücksprache mit dem Pflanzenschutzdienst) zur phytopathologischen Untersuchung gegen Gebühr einsenden. Wichtig ist es, das entsprechende Auftragsformular möglichst umfassend auszufüllen und einen raschen Transport der Proben in das Labor in Jena zu organisieren.

    Weitere Informationen

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