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Renaissance im Pflanzenschutz


Der Feldtag am 15.09. zum 'Hacken in Winterraps' als Alternative zum Herbizideinsatz zog zahlreiche Besucher nach Buttelstedt. Nur das Wetter spielte nicht ganz mit.

Besucher einer Technikvorführung auf einem Fel, gruppiert um ein Hackgerät

Erklärtes Ziel der "Farm to Fork" -Strategie in der EU ist die Reduktion des Pflanzenschutzmitteleinsatzes bis 2030 um 50 Prozent.
Großes Potential sich dieser Forderung zu nähern, bietet der Einsatz mechanischer Geräte statt chemischer Präparate zur Bekämpfung von Unkräutern oder Ausfallgetreide.

Dass dieses Thema auch für Landwirte von großer Bedeutung ist, beweisen die über 100 Interessenten, die es zum Feldtag beim Thüringer Lehr-, Prüf- und Versuchsgut nach Buttelstedt zog.
Die gemeinsam mit dem TLLLR ausgerichtete Veranstaltung startete mit Fachvorträgen, die zeigten, welche hohen gesellschaftlichen Ansprüche an die Landwirtschaft der Zukunft zu erwarten sind, aber auch welche Möglichkeiten Forschung und Entwicklung im Agrarsektor anbieten können und wollen.

Welch beachtenswerte Potentiale zur Einsatzreduzierung von Herbiziden durch die vor wenigen Jahrzenten noch üblichen Anwendung von mechanischen Alternativverfahren bestehen, beweist das gleichnamige, beim TLPVG angesiedelte Projekt, in dem neben den Buttelstedtern noch 8 weitere Thüringer Unternehmen und das TLLLR mitarbeiten. Zum heutigen Feldtag wurden bereits einige Ergebnisse präsentiert, die zeigen, dass insbesondere die Kombination von mechanischen und chemischen Maßnahmen in den letzten Jahren Mitteleinsparungen bei gleichzeitiger Ertragstabilität bewirken konnte.

Abgerundet wurden die Informationen mit einer Maschinenvorführung. Acht Hersteller zeigten, dass auch die Landtechnikindustrie den Landwirten die für Ihre Ansprüche maßgeschneiderte innovative Technik anbieten will.
Wie vielfach in den zurückliegenden Wochen passte aber auch heute das Wetter nicht ganz in die Planungen. Die aufgrund des zunehmenden Regens eilig notwendige Verlagerung der Gerätedemonstration -weg vom eigens vom TLPVG vorbereiteten Rapsschlag hin zur trockenen Lagerhalle- tat dem Interesse allerdings keinen Abbruch.

Pressesprecher

Torsten Weidemann
Tel.: +49 361 574041-135
Fax: +49 361 572041-338
pressestelle@tlllr.thueringen.de

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