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Verstöße hauptsächlich beim Handel


Risikoorientierte Pflanzenschutzkontrollen dienen dem vorbeugenden Verbraucherschutz und dem Schutz des Naturhaushaltes.

Traktor mit Pflanzenschutzspritze in einem Rapsfeld.

Das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR) als zuständige Behörde überwacht die Einhaltung des Pflanzenschutzrechts in Thüringen. Dieses umfasst umfangreiche europäische und deutsche Regelungen zum Inverkehrbringen und zur sicheren Anwendung von Pflanzenschutzmitteln.

Im letzten Jahr wurden 151 Handelskontrollen, 74 Einsatzkontrollen während einer Pflanzenschutzmittelapplikation und 66 Betriebskontrollen systematisch durchgeführt. Zudem wurden 109 systematische Proben (Anwendungsflüssigkeit, Boden, Saatgut) in diesem Zusammenhang gezogen und analysiert.
Aufgrund zahlreicher Anzeigen von Bürgern stieg die Zahl der durchgeführten Anlasskontrollen 2021 auf 73.

Im Bereich Handel lag die Verstoßquote bei ca. 30 %, im Bereich Anwendung hingegen bei ca. 14 %.
Gründe für Beanstandungen sind im Handel beispielsweise der Verkauf nicht mehr zugelassener Pflanzenschutzmittel (PSM) oder das Nicht-Einhalten von Anzeigepflichten.
Im Bereich Anwendung ist der unerlaubte Einsatz von PSM auf Nichtkulturland (z.B. Gehwegen durch Privatpersonen oder Firmen) eine Hauptursache. Bei landwirtschaftlichen Betrieben finden sich die meisten Beanstandungen aufgrund von Verstößen gegen Anzeige- oder Aufzeichnungspflichten.

Eine besondere Herausforderung stellte 2021 eine geregelte Kontrolldurchführung trotz pandemiebedingter Einschränkungen dar. Mit angemessener Schutzkleidung, Einhaltung der vorherrschenden Hygienebestimmungen und weiteren Anpassungen wurde dies bewältigt.

Pressesprecher

Torsten Weidemann
Tel.: +49 361 574041-135
Fax: +49 361 572041-338
pressestelle@tlllr.thueringen.de

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