Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

TLLLR richtet Fusarien-Vorernte-Monitoring für Winterweizen ein


Aufgrund der Witterungslage mit hohen Niederschlägen und sommerlichen Temperaturen ist ein hohes Infektionsrisiko an Fusarien und somit auch an Mykotoxinen in den Getreidebeständen vorhanden.

Getreideprobe und eine Petrischale mit Pilzbelag

Regional ist ein erhöhter Pilzbefall erkennbar, was darauf schließen lässt, dass in diesem Erntejahr mit einem erhöhten Besatz an Fusarien zu rechnen ist.

Das befallene Getreide kann dadurch für die Futter- oder Lebensmittelproduktion unbrauchbar werden. Die möglichen Pilzgifte umfassen überwiegend die Verbindungen der Trichothecene, wie  Deoxynivalenol, T-2 und HT-2, sowie Zearalenon.

Die Probenahme erfolgt 7 – 10 Tage vor der Ernte und zusätzlich noch einmal während der Ernte. Im nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierten Labor des Thüringer Landesamtes für Landwirtschaft und Ländlichen Raum werden die Vorernteproben auf den Befall mit Fusarien (z. B. F. graminearum, F. culmorum, F. poae) sowie den Gehalt an Mykotoxinen untersucht. Dabei kommt eine leistungsfähige Multimethode zum Einsatz, die 12 verschiedene Schimmelpilzgifte erfasst.

Die Monitoringergebnisse werden zeitnah auf der Homepage des TLLLR veröffentlicht, um den Thüringer Landwirten eine Hilfestellung für die Ernte und die Vermarktung des geernteten Getreides zu geben sowie einen Beitrag zum Verbraucherschutz zu leisten.

Thüringer Landwirte, aus Regionen mit witterungsbedingter, erhöhter Fusariengefährdung können sich telefonisch oder per E-Mail bei den zuständigen Außendienstmitarbeitern/innen des TLLLR oder bei Sabine Wagner (Tel.: +49-361-574041421, E-Mail: sabine.wagner@tlllr.thueringen.de) melden.

Pressesprecher

Torsten Weidemann
Tel.: +49 361 574041-135
Fax: +49 361 572041-338
pressestelle@tlllr.thueringen.de

Unser Ministerium in den sozialen Netzwerken: